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Stress-Echokardiographie E-Mail
Das Herz wird in Stufen unterschiedlich stark belastet. Eine Ultraschallkamera zeichnet die Bewegungen des Herzens auf. Der Vergleich der unterschiedlichen Belastungssituationen erlaubt noch genauere Rückschlüsse auf den Zustand der Herzkranzgefäße. Die Stress-Echokardiographie ist eine der wichtigsten diagnostischen Massnahmen zur Abklärung von Druchblutungsstörungen des Herzmuskels und Brustschmerzen (Angina pectoris). Sie ist auch hilfreich zur Aufdeckung von Wandbewegungs-Störungen der linken Herzkammer, die durch Sauerstoffmangel bei Belastung ausgelöst werden.

Viele Herzerkrankungen, besonders die Koronare Herzkrankheit, bedürften eine sehr sorgfältigen und umfangreichen Diagnostik. Das einfache Belastungs-EKG weist nach großen Untersuchungen nur in etwa 60-70% der Patienten eine vorhandene Durchblutungsstörung im Stromkurvenverlauf des EKGs nach. Zur Verbesserung der Treffsicherheit der nicht-invasiven Diagnostik wird deshalb insbesondere eine Stress-Echokardiographie durchgeführt.

Untersuchung
Die Untersuchung wird vor allem dann durchgeführt:
  • wenn ein Belastungs-EKG keine verwertbaren Ergebnisse gebracht hat,
  • wenn ein Belastungs-EKG wahrscheinlich ein falsch-positives Egebnis gebracht hat,
  • wenn eine Störung der Erregungsausbreitung vorliegt, so dass EKG-Auswertungen erschwert werden,
  • wenn wahrscheinlich eine koronare Herzkrankheit vorliegt, deren genaue Lokalisation und Ausdehnung festgestellt werden soll,
  • wenn vor oder nach einem therapeutischen Eingriff an einer Koronararterie beurteilt werden sollt, wie sich die Einengung bzw. Erweiterung auf die Herzfunktion auswirkt,
  • um vor einer Bypass-Op oder in der Früh- oder Spätphase nach einem Infarkt die gesunden Bezirke des Herzens festzustellen,
  • um Klappenprothesen zu beurteilen,
  • um eine hypertroph-obstruktive Kardiomyopathie beurteilen zu können.

Beim Stress-Echo erfolgt diese Belastung durch ein Fahrradergometer in Links-Seitenlage, pharmakologisch durch Medikamente, die die Herzfrequenz steigern oder per elektrischer, schmerzfreier Reizung mittels Schluckechokardiographie die während der Belastung aufgenommenen Echobilder vergleicht der Arzt mit den Ruhe-Aufnahmen und kann bei Störungen der Wandbewegungen des Herzens auf Durchblutungsstörungen schließen.

Untersuchung

  • Verengungen der Herzkranzgefäße
  • Narbengewebe (nach Infarkten)
  • Herzschwäche nach einer Herzentzündung

Die Untersuchung kann in der kardiologischen Praxis durchgeführt werden, dauert nur ca. 20 Minuten, erfolgt ohne Strahlenbelastung und ist deshalb beliebig wiederholbar.
 
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